Rotorua

Auf dem Heimweg haben wir am Ostermontag einen kleinen Umweg über Rotorua genommen. Dort gibt es mitten in der Stadt kostenlose Wanderwege über dampfenden Böden und heißen Quellen. Es riecht nach faulen Eiern.

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Tongariro

Ostersonntag machten wir uns mit Snoopya’s auf den Weg nach Tongariro. Für einen ausgedehnten Wanderweg in großen Höhen war das Wetter zu wechselhaft. Das wurde uns bestätigt, als wir plötzlich im Nebel standen.

 

Daher entschieden wir uns für zwei kurze Wanderungen. Auf dem Ridge Walking Track hielt sich der Regen zurück. So konnten wir die Aussicht und ein gemeinsames Picknick genießen.

 

Die nächste Wanderung ging zu den Taranaki Falls. Dort trafen wir deutsche Urlauber und der Bene hielt seinen Kopf unter den Wasserfall. Der Weg führte später auf dem Wasserfall entlang. Irgendwelche Jugendlichen fingen an, Akrobatikübungen auf den Felsen für Fotos auszuführen, bei denen sie sich auf einem Arm in die Luft hoben. She’ll be right!

Hier müssen wir unbedingt nochmal zurückkommen und eine der mehrtägigen Wanderrouten laufen.

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Orakei Korako

Die Mechanical Kiwis haben immer wieder viel Freude an den vulkanisch aktiven Gegenden um Taupo und Rotorua.

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Karfreitag

Ab ins Osterwochenende! Abreise morgens kurz nach acht mit SnoopyA’s, um dem Stau in Auckland davonzufahren. Ein Hoch abermals auf unseren kleinen Honda Jazz, der uns diesmal zu viert genügend Platz bot.

Auf der Anreise nach Taupo bot sich der erste Zwischenstopp in Hamilton an. Dort lief ein Mensch mit Kreuz und blutüberströmten weißen Umhang alleine durch die Gegend. Die Mechanical Kiwis schüttelten den Kopf und schauten sich stattdessen lieber die Hamilton Gardens an. Dort gibt es kostenlos Gärten aus vielen Regionen der Welt zu bestaunen. Besonders genossen wir den Kräutergarten, in dem wir auch mal auf einem Steviablatt kauen konnten. Ein kurzer Drücktest verriet uns, dass bald wieder die Kiwizeit beginnen wird.

 

 

Den nächsten Stopp machten wir zum Füße vertreten in Te Waihou am Blue Spring Walkway. Bei den Wasserfarben macht sich ein wenig Südseeflair breit. Nach Baden war uns allerdings nicht mehr zumute, als wir die frierenden Menschen im Wasser sahen. Ein Blick ins Internet verrät, dass das Wasser das ganze Jahr hindurch 11°C warm ist.

Also weiter zu den Huka Falls. Hier fließen sekündlich bis zu 220000 liter Wasser tosend durch die Schlucht.

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In Taupo angekommen sahen wir dem Treiben auf dem Lake Taupo zu. Hier starten Wasserflugzeuge, fallen Fallschirmspringer aus den Wolken und werden Menschen an Schirmen an ein Boot angeleint über den See gezogen.

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Nach einem kreativen Abendbrot ließen wir zu viert den Tag im campingplatzeigenen Thermalbad ausklingen.

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Gedenkfeier anlässlich des Erdbebens und Tsunamis in Japan

Anlässlich des schlimmen Erdbebens in Japan vor fünf Jahren traf sich heute die neuseeländisch-japanische Gesellschaft zu einer Gedenkfeier am Hafen von Auckland. Es wurden fleißig Spenden gesammelt, ein Kinderchor führte ein japanisches Lied auf und die Haere Mai Taiko Drumming Group begeisterte uns mit ihrem kraftvollen Auftritt.

Ms. Mechanical Kiwi wollte vor fünf Jahren ihr Working Holiday in Japan antreten. Als es an der Zeit war, die Flugtickets zu kaufen, kam es zur Kernschmelze in Fukushima. Nachdem sie sich bei ihren Freunden und ihrer Austauschfamilie erkundigt hatte, ob es allen gut geht, entschied sie sich aufgrund des langsamen und auffällig unehrlichen Informationsflusses bezüglich der Sicherheit in Japan schweren Herzens nach Australien und später auch Neuseeland zu reisen. Dass sie jetzt in Neuseeland wohnen würde, wäre damals sicherlich absurd gewesen.

Jetzt, fünf Jahre später ist die Situation um Fukushima anscheinend wenig vorrangeschritten und die Politik und Entscheidungen rund um die Atomenergie machen sicherlich weiterhin wütend und fassungslos. Trotzdem haben die Mechanical Kiwis Flugtickets nach Japan gebucht und werden Ende Mai zur Hochzeit der Gastschwester fliegen.

 

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Unsere Bienen!

Am Samstagabend des langen Waitangi Wochenendes war es endlich soweit. Unsere beiden Bienenvölker waren bereit abgeholt zu werden. Über die letzten zwei Wochen hatte der Imker sie in unseren Kästen angesiedelt. Nun fuhren wir also mit ca. 20000 nicht besonders erfreuten Bienen im Auto zu Bekannten auf die Farm. Als wir sie nun ausladen wollten sah man, dass sich bereits die ersten Bienchen an der Zeitungspapierblockade im Eingang vorbeigemogelt haben und draußen saßen. Aber alles ganz entspannt. Wir haben uns eindeutig entspannte Bienen geholt. Als wir nun das Zeitungspapier entfernten schwemmte es sofort jede Menge Bienen aus dem Bau, welche sofort mit lautem Summen das Lüften des Baus begonnen haben.

Am darauffolgenden Tag waren wir natürlich unglaublich neugierig. Wir statten ihnen also einen Besuch ab. Bevor man aber einen Blick hinein werfen kann muss man den Smoker anbekommen. Mit jahrelanger Kokelerfahrung und einer sehr guten Kooperation können die Mechanicalkiwis einen Smoker nun auch mit dem eher mäßig funktionierenden Zigarettenanzünder ihres Autos anzünden. Die Einblicke waren faszinierend. Wir haben zwei gesunde Völker, wobei das eine deutlich stärker ist und demnächst erweitert werden sollte. Die wichtigsten aller Bienen, die Königinnen haben wir nicht gesehen aber ganz frisch gelegte Eier waren ein deutliches Zeichen für ihre Anwesenheit. spätestens in einer Woche werden wir sie wieder besuchen. Dann werden es sicher schon deutlich mehr sein.

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Schiffswrack MS Waverly

Das war ein merkwürdiger Wanderweg. Er führte vorbei an einer Art Kläranlage. Die Pflanzen waren kein Gras, sondern irgendwie gröber. Und dann ging es eine Stunde lang geradeaus, durch eine sich nicht verändernde Landschaft. Am Ende stand ein Schiffswrack und eine Bank.

Zwischendurch kam uns eine kleine Gruppe Anwohner entgegen. Ms Mechanical Kiwi hatte eine dunkle Vorahnung, was gleich passieren würde, als der Hund neben ihr durch das angereinigte schleimige und Fliegenübersähte Wasser rannte. Er rannte auf sie zu und schüttelte sich so richtig das nasse Fell aus. „Oh sorry!“ Abgesehen davon, dass sie Hunde nicht wirklich ausstehen kann, hatte sie für den Rest der Wanderung an den kurzbehosten Beinen nun ein Hunde-Abwassergemisch zu kleben.

 

 

 

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